YouTube-Kanal Wachstum

YouTube Einnahmen versteuern

Eure YouTube Einnahmen versteuern - wie macht man das denn richtig? Jedes Jahr im Januar blickt so mancher YouTuber dem gleichen Grauen entgegen: Post vom Finanzamt. Hatte man das Thema bis dahin ganz nach der beliebten „Vogel Strauss Taktik“ einfach erst mal ignoriert, muss man sich spätestens jetzt der unangenehmen Post stellen. Denn sind wir mal ehrlich, Post vom Finanzamt ist selten was Gutes.

Es hilft alles nichts, ihr müsst euch als Creator mit dem Thema YouTube Einnahmen versteuern beschäftigen. Am Ende tut ihr euch nur selbst einen Gefallen und spart sogar richtig Geld.

Da ich selbst viele Jahre Erfahrung als Selbständige mit Steuern gesammelt habe, möchte ich euch hier einmal die Berührungsängste nehmen und meine Erfahrung an euch weitergeben. 

WICHTIG: Ich biete keine Steuerberatung an, sucht hierfür bitte einen Fachmann auf.

YouTube Einnahmen versteuern - welche Steuern muss man als Selbständige kennen?


Es gibt so viele unterschiedlichen Steuern, da habe ich mir gedacht, wir fangen mal mit der an, mit der die meisten YouTuber als erstes in Berührung kommen. Generell solltet ihr euch die Frage stellen, ob ihr unter die Kleinunternehmerschaft fallt. Bei dieser Steuer ist vor allem die Mehrwertsteuer (19%, bzw. 7%) sowie die Umsatzsteuer von Belang. Steuern für YouTube sind mitunter kein einfaches Thema, deswegen lieber zu früh zu einem Steuerberater als zu spät!


Um eure YouTube Einnahmen versteuern zu können müsst ihr euch also fragen, ob die Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer einen Vorteil für euch bieten oder ob die Kleinunternehmerschaft für euch am Anfang die richtige Wahl ist.


Ohne Kleinunternehmerschaft könnt ihr Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer miteinander verrechnen und so eine Umsatzsteuervoranmeldung vornehmen.

Ein Beispiel hierzu:

+5.000 € Einnahmen über Umsatzsteuer (z.B. Rechnungen an Kunden)
- 2.500 € Zahlungen an Mehrwertsteuer (z.B. Laptop-Kauf, Hotelübernachtungen)
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2.500 € zu zahlen ans Finanzamt


Eine solche Umsatzsteuervoranmeldung muss bis zum 07. eines jeden Monats erfolgen. Erfahrungsgemäß habt ihr meist mehr Einnahmen als Ausgaben, so dass eigentlich fast immer eine Nachzahlung ans Finanzamt erfolgt.


Steuern für YouTube - Macht eine Kleinunternehmerschaft Sinn?


Bei der Kleinunternehmerschaft ist man von dieser Umsatzsteuer-Voranmeldungspflicht ausgenommen, wenn man eine bestimmte Umsatzgrenze nicht überschreitet. Hierbei handelt es sich um 22.000 € Einnahmen (Stand Januar 2020).


Doch ist die Kleinunternehmerschaft immer der richtige Schritt?
Ist man z.B. ein kleiner Handwerksbetrieb und schafft sich in einem Jahr eine Maschine im Wert von knapp 100.000 € an könnt ihr in diesem Fall die Mehrwertsteuer nicht absetzen! Da ihr als YouTuber aber in der Regel keine großen Anschaffungen zu Beginn habt, wird für die meisten die Kleinunternehmerschaft spannend sein. 


Daher solltet ihr immer prüfen, was für euch und eure Steuern für YouTube am meisten Sinn macht.

Generell gilt: ihr solltet eure Gesamtverdienstsumme am Jahresende immer noch mal prüfen. Eventuell müsst ihr aufgrund einer Überschreitung der Freigrenze für das Folgejahr eure Kleinunternehmerschaft aufgeben.


Im schlimmsten Fall fallt ihr aus der Kleinunternehmerschaft  raus und habt, ohne es zu bemerken, falsch ausgestellte Rechnungen geschrieben. Ihr könnt diese Rechnungen im Nachgang zwar noch mal umschreiben, aber der Aufwand für euch sowie eure Kunden ist enorm.


YouTube Einnahmen versteuern - Meine zwei wichtigsten Tipps!


1) Sucht euch einen Steuerberater! Er kann euch vieles abnehmen und wird euch vor der ein oder anderen Steuerfalle warnen. Sprich er ist euer Sicherheitsnetz, wenn ihr selbst keine wirkliche Expertise in diesem Bereich habt!

2) Reagiert immer, wirklich immer direkt und ohne Zögern auf Post vom Finanzamt. Ihr werdet hier keinen Blumentopf gewinnen, wenn ihr Briefe ignoriert. Das Finanzamt sitzt immer am längeren Hebel, vergisst nichts und kennt keine Gnade. Also kümmert euch immer stets um eure Finanzen!


Wenn dir mein Input zu YouTube Einnahmen versteuern gefallen hat, dann hier meine Geheimtipps, wie du noch mehr von mir lernen kannst:

1.

Auf meinem Instagram Account "Michaela Engelshowe" poste ich regelmäßig mit dem Hashtag #Thumbnailschule meine besten Tipps & Tricks für deine Thumbnail Optimierung auf YouTube.  Es lohnt sich also regelmäßig vorbeizuschauen.

2.

In meiner Facebook Gruppe "YouTube Academy" veranstalten wir jeden Freitag den Thumbnail Friday. Hier dürft ihr eure Thumbnails posten und sie bekommen Optimierungs-Feedback, welches ihr sofort anwenden könnt! Beitreten und mitmachen! :)

3.

Wenn du deinen YouTube-Kanal wachsen lassen möchtest und ihn so richtig boosten willst, dann schau dir gerne meinen Online-Kurs den "YouTube Business Booster" an.

In diesem Onlinekurs steckt mein ganzes Expertenwissen für dein YouTube Kanal Wachstum!

Wenn dir mein Podcast "YouTube Business Beratung" gefallen hat freue ich mich über eine ehrliche Bewertung auf iTunes und wenn du Themenwünsche hast, lasse sie mich gerne wissen!


Deine YouTube-Expertin,

Michaela.


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